Hotel Hamburg St.Pauli: Hier wird gefeiert.


Namenspatron für St.Pauli, das eher durch Lust und Laster als durch Frömmigkeit von sich Reden macht, ist der heilige Paulus. Erst seit knapp 160 Jahren trägt St.Pauli diesen Namen. Das Gebiet zwischen Heiligengeistfeld, Wallanlagen und Hafenstraße wurde jahrhundertelang nur der "Hamburger Berg" genannt. Noch heute deuten die abfallenden Hänge von der Bernhard-Nocht-Straße zur Elbe hin von der Herkunft dieser Bezeichnung. Auf dem ehemaligen Klostergelände der Zisterzienserinnen bildet sich die Keimzelle von St.Pauli. An der Grenze nach Altona und am Elbufer entstehen die ersten Bauten.

Bei Kriegsgefahr müssen auf Befehl des Hamburger Senats die Bauten auf St.Pauli sofort abgerissen werden. Kanonen brauchen freie Schussbahnen. Den Dorfbewohnern von St.Pauli droht entweder von der einen oder anderen Seite schonungslose Zerstörung.

Heute geht es auf St.Pauli deutlich friedlicher zu. Das Nachtleben und die Kultur haben den Stadtteil längst in Beschlag genommen. Spätestens seit die ersten Operettenhäuser, Theater und Zoos in St.Pauli eröffneten, weiß der Hamburger, wo gefeiert wird.

Woche für Woche füllen Besucher aus aller Welt den Bezirk rund um die Reeperbahn. Dank unzähliger Kneipen, der Musical- und Comedybühnen und natürlich dank dem Geschäft mit der Lust glitzert und funkelt St.Pauli noch immer wie zu den Zeiten von Hans Albers.



Sitemap